FREIE WÄHLER Hessen streben bundesweite Organisation an

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FREIE WÄHLER Hessen streben bundesweite Organisation an

Gießen -/- “Die Teilnahme bei der Landtagswahl 2008 und die Hürden des geltenden Wahlrechts waren der Auslöser dafür, dass die Freien Wähler bereits im Jahr2006 die Wählergruppe FW Freie Wähler Hessen e.V gründeten. Diese Wählergruppe verstand sich von Anfang an als Ergänzung zum Landesverband Freie Wähler Hessen, unter dem sämtliche Kreis- und Ortsverbände organisiert sind“, so der Landesvorsitzende der Freien Wähler Hessen, Walter Öhlenschläger.

Die Wählergruppe FW Freie Wähler Hessen hat bislang jedoch keine Dachorganisation und es fehlt der bundeseinheitliche Auftritt. Dazu Walter Öhlenschläger: “Wie schon die Ländervereinigungen der Freien Wähler in Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Sachsen-Anhalt strebt auch die Wählergruppe Freie Wähler Hessen eine Fusion mit der Bundesvereinigung Freie Wähler an. Die Freien Wähler in Bayern und in Schleswig-Holstein, die die Fusion gerade unter Dach und Fach gebracht haben sind uns da ein Vorbild.“

Die Entscheidung zu einer Urabstimmung, bei der alle Mitglieder persönlich befragt werden fällt am 4. Februar 2012 bei einer Mitgliederversammlung in Wiesbaden. “In den vergangen Wochen wurden die Mitglieder der Freien Wähler Hessen bei Regionalkonferenzen in Lich, in Baunatal und in Heppenheim über die Vorteile einer bundeseinheitlichen Organisation informiert und die Zustimmung war überwältigend“, so Landesvorsitzender Walter Öhlenschläger. “Die teilweise katastrophalen politischen Leistungen der vergangenen Monate tragen dazu bei, dass die Bereitschaft der Freien Wähler sich bundesweit zu organisieren überaus großen Zuspruch findet. Ich gehe davon aus, dass die Freien Wähler im Frühjahr 2012 in mindestens 14 Bundesländern organisiert sind“. Seit einigen Wochen sind Bundesvorsitzender und MdL Hubert Aiwanger sowie Bundesgeschäftsführerin Cordula Breitenfellner allerdings auch in Gesprächen mit den Freien Wählern in Bremen und Thüringen. Die Zielvorgabe lautet, dass bis spätestens Herbst 2012 die deutschlandweite Organisation der Freien Wähler steht.

Gleichzeitig stellen die Freien Wähler fest, dass mehr und mehr Wählerinnen und Wähler von der etablierten Parteipolitik enttäuscht sind und eine politische Heimat suchen. Reden und Handeln der regierenden Parteien weiche allzu oft voneinander ab.“ Vollmundig werden Schuldenbremsen verkündet und fast zeitgleich ist von immer neuen Schuldenrekorden zu lesen. Zwischenzeitlich durchschauen die Bürgerinnen und Bürger solche taktischen Wahlziele und es würde mich nicht wundern, wenn bei den nächsten Wahlen dafür entsprechende Denkzettel verteilt würden,“ so Landesvorsitzender Walter Öhlenschläger abschließend.

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