Spitzenkandidat FW Hessen
Der Spitzenkandidat der FREIEN WÄHLER in Hessen hat nicht nur politisch gute Rezepte
Walter Öhlenschläger: Bäckermeister, Speditionskaufmann, Politiker
Ob Walter Öhlenschläger nach dem 18. Januar politisch kleine oder große Brötchen ‚backen‘ wird, steht noch nicht fest. Eines kann der Spitzenkandidat der Freien Wähler in Hessen aber ganz bestimmt besser als allen anderen: Richtig gute Brötchen fürs Frühstück herstellen. Denn der 51-jährige stellvertretende Vorsitzende des Kreistages der Bergstraße im hessischen Süden ist gelernter Bäcker mit Meisterbrief. Allerdings musste er schon in jungen Jahren beruflich umsatteln, weil er unter einer Mehlstauballergie litt. Er absolvierte deshalb die Umschulung zum Kaufmann für Speditions- und Logistikdienstleistungen und ist heute als Prokurist und Niederlassungsleiter einer international tätigen Spedition in Mannheim tätig.
Mit seiner Ehefrau Doris und den beiden Töchtern, der 20-jährigen Susanne und der 17-jährigen Valerie, sowie dem Riesenschnauzer Shari wohnt der Spitzenkandidat der Freien Wähler in seiner Heimatgemeinde Groß-Rohrheim. Dort hat er im elterlichen Betrieb, der seit 1802 besteht, auch einst das Bäckerhandwerk erlernt. In dem Dorf am nordwestlichen Zipfel des Kreises Bergstraße gehört Öhlenschläger mit einer kurzen Unterbrechung der Gemeindevertretung an. Mitglied des Kreistages war er von 1991 bis 1993, seit 2006 ist er dort wieder in herausgehobener Position tätig. Früher CDU-Mitglied, ist der Kommunalpolitiker, der jetzt auch im Landtag mitreden will, seit 2001 bei den Freien Wählern aktiv.
Dort fühlt sich Öhlenschläger politisch längst viel besser aufgehoben. Als stellvertretender Landesvorsitzender übernahm er nach dem Rücktritt des bisherigen Vorsitzenden Thomas Braun kommissarisch dessen Funktionen im Landesverband und der FW-Wählergruppe. Kurz darauf wurde er auch schon zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl am 18. Januar 2009 gewählt. Ganz im Gegensatz zu den Berufspolitikern der derzeit im Landtag vertretenen Parteien muss der Bäckermeister, der ein Prokurist wurde, auch im Wahlkampf Beruf und Politik vereinbaren – natürlich ein Kraftakt. „Aber ich kämpfe mit Freude und all meiner Energie für den Erfolg der Freien Wähler“, sagt der passionierte Frühaufsteher, den berufliche Aufgaben schon oft in die Staaten Südostasiens geführt haben und der noch immer neue Backrezepte auf seiner Homepage veröffentlicht.
Im Kreis Bergstraße hat sich der Politiker als Gegner der Privatisierung und Kapitalisierung von Wasserrechten profiliert, übrigens im bewussten Gegensatz zu den Koalitionspartnern CDU und FDP. Und in zwei Fällen hat sich Walter Öhlenschläger auch nachdrücklich für personelle Konsequenzen bei nachgewiesenem Fehlverhalten von Beamten in seinem Kreis eingesetzt. „Meine politischen Schwerpunkte liegen in der Verkehrspolitik, der Stadt- und Raumentwicklung sowie dem dringend erforderlichen Umbau der veralteten Verwaltungs-apparate zu modernen Dienstleistungszentren“. Der Spitzenkandidat der Freien Wähler weiß aus eigener Erfahrung als Kommunalpolitiker, warum es für ihn und seine Mitstreiter wichtig ist, auch auf Landesebene Einfluss zu nehmen: „Rund 95 % der in den Landkreisen, Städten und Gemeinden anfallenden Kosten werden auf übergeordneter Ebene bestimmt. Deshalb haben sich die Freien Wähler entschieden, nicht mehr länger nur den mitzuhelfen, den Gürtel in den Kommunen enger zu schnallen, sondern direkt im Landtag mitzuwirken. Ich bin bereit, dabei Verantwortung zu übernehmen.“


